Gemeindechronik von Weppersdorf
Kelten und Römer (100 v. Chr. - 100 n. Chr.)
Die ältesten Funde von einer Besiedelung im heutigen Gemeindegebiet von Weppersdorf stammen aus keltischer Zeit. Die Kelten bauten im letzten vorchristlichen Jahrhundert das Raseneisenerz ab, das in Eisenverhüttungsanlagen geschmolzen und zu Waffen, Werkzeug oder Schmuck weiterverarbeitet wurde. Auch die Römer hinterließen ab dem ersten nachchristlichen Jahrhundert, nachgewiesen anhand von Münzfunden, hier ihre Spuren. Aus späteren Urkunden ist zu entnehmen, dass durch das heutige Ortsgebiet von Weppersdorf eine Römerstraße parallel zur Bernsteinstraße führte.
Zeit der Völkerwanderung (ca. 400 n. Chr. - 800 n. Chr.)
Zur Zeit der Völkerwanderung kamen zuerst germanische Stämme, u. a. die Langobarden, in das Gebiet des heutigen Burgenlandes, später folgten Slawen, Awaren und zuletzt die Magyaren. Auch die Hunnen drangen in unseren Raum ein und verwüsteten etliche Siedlungen.
Ende des 8. Jhdts. n. Chr. ließen sich deutsche Siedler im Gefolge Karls des Großen in unserem Gebiet nieder. Karl der Große errichtete zum Schutz gegen die Reitervölker aus dem Osten die Ostmark, zu der auch das heutige Burgenland gehörte.
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